Mit Herz, Kopf und Hund.

Was mich geprägt hat.

Hunde gehören zu meinem Leben, solange ich denken kann. Ich wuchs in einer Familie auf, in der Hunde ganz selbstverständlich zum Leben gehörten. Vor allem griechische Tierschutzhunde prägten meine Kindheit und legten früh den Grundstein für meine enge Verbindung zu Tieren.

2012 trat Forrest in mein Leben – ungeplant und doch genau zur richtigen Zeit. Er wurde zu meinem Begleiter, Spiegel und Wegweiser. Durch ihn lernte ich, die stille Sprache jenseits der Worte bewusster wahrzunehmen und zu erkennen, welches Potenzial in der Beziehung zwischen Hund und Mensch liegt.

Aus dieser Erfahrung entwickelte sich nach und nach mein beruflicher Weg. Heute stützt sich meine Arbeit auf fundierte Aus- und Weiterbildungen in Hundeerziehung und Verhaltensbiologie sowie auf die Erfahrung aus mehr als tausend Einzeltrainings. Dabei richte ich den Blick nicht allein auf das Verhalten eines Hundes, sondern ebenso auf seine Persönlichkeit, sein Lebensumfeld und die Beziehung zu seinem Menschen.

Starre Trainingsschemata spielen für mich keine Rolle. Entscheidend ist ein Weg, der zum jeweiligen Hund und zu seinem Halter passt. Klare Orientierung, gegenseitiges Vertrauen und ein verständlicher Aufbau schaffen die Grundlage für Veränderungen, die nicht nur während des Trainings, sondern auch im gemeinsamen Alltag Bestand haben.

2025 bündelte ich einen Teil meiner Erfahrungen in zwei eigenen Veröffentlichungen. Im Onlinekurs „Verbunden“ zeige ich anhand realer Trainingseinheiten mit unterschiedlichen Hunden, wie klare und zugleich beziehungsorientierte Leinenführung entstehen kann. Mein Buch „Hundemensch“ geht noch einen Schritt weiter. Es verbindet meine persönliche Geschichte mit Forrest mit Erfahrungen aus dem Hundetraining und der Frage, was wir über Beziehung, Verantwortung und über uns selbst lernen können, wenn wir bereit sind, unseren Hunden wirklich zuzuhören.

Mit meiner Arbeit möchte ich Menschen dazu ermutigen, ihren Hund neu zu betrachten, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen und ein Zusammenleben zu gestalten, das von Klarheit, Verständnis und echter Verbindung geprägt ist. Denn nachhaltige Veränderung beginnt dort, wo wir nicht nur auf das Verhalten schauen, sondern den Hund als Ganzes verstehen.